B O G E N S C H Ü T Z E N   I M   I S A R T A L

 

Der Bogensport – eine kurze Einführung

Der Bogensport kann ganzjährig im Freien oder in der Halle ausgeübt werden.

Den Bogensport gibt es als Einzeldisziplin oder als Mannschaftssport .

Beim Bogensport werden Geschicklichkeit, Konzentration und Ausdauer gefördert.

Der Bogensport ist eine vergleichsweise preiswerte Sportart (zum Einstieg gibt es Leihausrüstung und Pfeile im Fachhandel, eine spezielle Sportbekleidung ist nicht nötig).

Der Bogensport kennt praktisch keine Altersgrenzen. Beim Bogensport gibt es keine nennenswerte Verletzungsgefahr, ein Argument, das bei Schülern, Arbeitnehmern und Selbständigen gleichermaßen wichtig ist.

Wie und wann der prähistorische Mensch Pfeil und Bogen entwickelt hat wird sich wohl nie ganz genau feststellen lassen. Fest steht, dass schon in der Altsteinzeit der Bogen als Jagdgerät bekannt war. Vielfältige Funde von Pfeilspitzen bezeugen dies. Sie wurden auf der ganzen Welt (Ausnahme: Australien und benachbarte Inselwelt) gefunden. Steinzeitzeichnungen in Spanien zeigen Bogenschützen auf der Hirschjagd. Sumerische Rollsiegel (ca. 3000 v.Chr.) und assyrische Reliefbilder (ca. 1000 v.Chr.) zeigen Bogenschützen. Im Grab Tut-Ench-Amuns (1352 bis 1343 v.Chr.) wurden 29 Bögen gefunden, in einem Grab aus dem mittleren Reich (2100 bis 1788 v.Chr.) in Oberägypten fand man die hölzernen Statuetten von über 30 nubischen Bogenschützen. Homers Ilias erzählt, dass der göttliche Achill von einem Giftpfeil an der Ferse getroffen wurde, der heimkehrende Odysseus wird von den Freiern seiner Frau Penelope erst erkannt, als er als Einziger seinen mächtigen Bogen spannen kann. Der Teppich von Bayeux aus dem 11. Jhdt. n.Chr. zeigt die Eroberung  Englands u.a. durch normannische Bogenschützen.

 

Wir stellen vor:

 

Das Bogenschießen

 

è Der Bogensport kann ganzjährig im Freien  oder in der Halle ausgeübt werden.

è Den Bogensport gibt es als Einzeldisziplin oder als Mannschaftssport .

è Beim Bogensport werden Geschicklichkeit, Konzentration und Ausdauer gefördert.

è Der Bogensport ist eine vergleichsweise preiswerte Sportart (zum Einstieg gibt es

     Leihausrüstung und Pfeile im Fachhandel,  eine spezielle Sportbekleidung ist nicht  nötig).

è Der Bogensport kennt praktisch keine  Altersgrenzen

è Beim Bogensport gibt es keine nennenswerte   Verletzungsgefahr, ein Argument, das bei

     Schülern, Arbeitnehmern und Selbständigen  gleichermaßen wichtig ist.

  

   Das Sportgerät

        Drei Bogentypen werden üblicherweise eingesetzt:

 1. Der Recurvebogen:

 Zerlegbar, bestehend aus dem Mittelteil (mit Griff, Pfeilauflage und idR. Visier und Stabilisatoren) und zwei Wurfarmen, die es in verschiedenen Stärken gibt.

  

2. Der Compoundbogen:

Kurze Bauweise mit Rollen an den Wurfarmenden, über die die Sehne mit Flaschenzugwirkung mehrfach umläuft. Dadurch wird nach dem Spannen des Bogens die Haltekraft beim Zielvorgang um 30 bis 50 % verringert.

      3.  Der Langbogen:

     

meist einteilig und lang ohne Visier und z.T.  auch ohne Pfeilauflage mit hohem Zuggewicht, der klassische englische Stil.

Der Verein

Das Interesse am Bogensport wurde von den amerikanischen Soldaten in Bad Tölz geweckt, die bald nach ihrem Einzug 1945 auf ihrem Gelände bei Sachsenkam einen Bogenparcours errichteten.

Bögen ließen sie sich von einem Tölzer Ingenieur, Emanuel Schucan, bauen. Der war bald auch von dem Sport fasziniert und begann mit einigen weiteren Interessierten den Sport auszuüben. Weiterer Zulauf führte schließlich dazu, dass am 19. Juli 1964 der Tölzer Bogenschützen Club ge-

gründet wurde, aus dem später der Feld Club Tölz e.V. hervor ging. Der verfügt z.Z. über ein Trainingsgelände auf dem ehem. Standort-übungsplatz Sachsenkam der Bundeswehr sowie eine ganzjährig nutzbare Übungshalle in einer Tölzer Schule.